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to re - collect ***LAUFZEIT DER SHOW WIRD VERLÄNGERT BIS ZUM 5. DEZEMBER***
Im Zentrum der Ausstellung stehen die Positionen der chilenischen KünstlerInnen Sebastián Calfuqueo Aliste und Paula Baeza Pailamilla, die sich in ihren Arbeiten explizit auf ihre Zugehörigkeit zum indigenen Volk der Mapuche beziehen.
Bis heute verwalten die Mapuche ihr Land in einer Art von Gemeinbesitz und verstehen sich als Teil der Natur und nicht als deren Eigentümer. Tradierte gemeinschaftliche Rituale und Rollenkonzepte konstituieren und justieren die Beziehungen der Mapuche zu ihrer Umwelt. Das Wissen um die (Heil)-Kräfte der Natur wird kontinuierlich tradiert und weiterentwickelt, individuelle physische und psychische Krankheiten werden auch auf einer kollektiven Ebene behandelt.
Im Laufe verschiedener Kolonialisierungswellen - auch durch gewaltsame Landnahme und dann Vergabe an deutsche Siedler im 19. Jahrhundert - wurde das Wallmapu, das ursprüngliche Land der Mapuche in Chile, bis heute weit zurückgedrängt. Während die kommerzielle großflächige Nutzung des Bodens durch die ehemaligen Siedler und heute mächtigen Großgrundbesitzer die Fläche ihres Territoriums stark eingrenzte, zerstören aktuell die rohstoffabbauenden Projekte transnational tätiger Unternehmen die dort noch befindlichen intakten Ökosysteme. Der chilenische Staat verfolgt seit dem frühen 20. Jahrhundert die Strategie einer radikalen Assimilation der Mapuche-Identität. Auch das Zustandekommen der ILO Konvention 169 im Jahr 2008 zur Wahrung von Rechten der indigenen Bevölkerung führte zu keiner grundsätzlich Verbesserung im Kampf um die Rückgewinnung der Territorien.
Die performativen und zeitbasierten Arbeiten der beiden KünstlerInnen reflektieren diese Themen in einem globalen Kontext und machen die kosmologische Perspektive der Mapuche auf Land, Natur, Geschlecht und Spiritualität in ihrer jeweils eigenen poetischen Sprache und Ästhetik sichtbar.
Der Titel "to re - collect" bezieht sich im Hin- und Rückblick auf die (neo)-kolonialen Tatbestände daher zum Einen auf das Sichtbarmachen der bis heute andauernden Bemühungen der Mapuche um Wiedererlangung ihres Landes. Darüber hinaus möchte die Ausstellung die Vorstellungen der Mapuche von Körper, Besitz und Landschaft näher untersuchen und von diesen ausgehend überlegen wie diese die global vorherrschenden Konzepte von Ökonomie und Gesellschaft beeinflussen können. Die beiden KünstlerInnen erarbeiten während ihrer Zeit in Köln eine neue gemeinsame Performance, die am 16. Oktober zur Eröffnung der Ausstellung gezeigt wird.
Ausstellungsdauer: 17. Oktober - 05. Dezember 2020
Eröffnung mit Performance: 16. Oktober 2020
Künstlergespräch: 23. Oktober 2020(!!! Gemäß der aktuellen Corona Verordnung können sich max. 4 Personen gleichzeitig im Ausstellungsraum aufhalten. Wir werden den Zugang steuern, wartende Personen können unter Einhaltung des Abstandsgebotes draussen warten. Die Performance ist vom Straßenraum aus zu sehen.)
Ein weiterer Termin mit Experten zu den Themen Mapuche, Landraub, Gemeinbesitz und Commons ist in Planung und findet Ende Oktober/ Anfang November statt.
Die Ausstellung wird unterstützt durch Mittel der Kunststiftung NRW, der RheinEnergieStiftung Kultur und des Kulturamtes der Stadt Köln und ist Startpunkt des von STRIZZI organisierten Festivals Die Welt FÜR KALK, das sich von Anfang Oktober bis Mitte Dezember an öffentlichen und privaten Orten in ganz Kalk auf die Suche nach neuen möglichen Formen von Gesellschaft macht. Ausgehend von den multikulturellen lokalen Wurzeln des Stadtviertels richtet sich der Blick auch auf weitere (vielleicht bislang noch fremde) Konzepte von Gemeinschaft und Ökonomie. In Performances, Ausstellungen und Workshops werden sowohl internationale als auch auch lokale Akteure und Positionen miteinbezogen und gezeigt.
Paula Baeza Pailamilla (*1988) stellt in ihren Performances ihren Körper als den ursprünglichen Ort der Sichtbarkeit eines Kampfes, eines Konflikts, eines Unbehagens in den Vordergrund. Mapuche zu sein, als Frau identifiziert zu werden und in der Stadt geboren zu sein, sind für sie die Bedingungen, die die künstlerische Ästhetik ihrer Aktionen prägen und die verschiedenen Formen der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Kolonialisierung offenbaren. In ihren Performances verwendet und beleuchtet sie die kulturellen Konzepte von Geschlecht, Rasse und Klasse. Ihre Performances und Videoarbeiten wurden in verschiedenen Theatern und Galerien in Chile, Argentinien, Uruguay und Kolumbien und Finnland gezeigt. Sie war Artist in Residence des Collaborative Art Residencies-Programms von REDCULTURA in den Jahren 2017 und 2018 und hat im Museo de la Memoria in Santiago de Chile mit Sebastián Calfuqueo und Bernardo Oyarzún ausgestellt.
paulabaezap.wixsite.com/-paulamillaSebastián Calfuqueo Aliste (*1991) stammt ebenfalls vom indigenen Volk der Mapuche ab und wuchs in der Hauptstadt Santiago in konstantem Kontrast zwischen der Kultur seiner Vorfahren und des europäisch geprägten Zentrums des Landes auf. Die Geschichte dieser Transkulturation ist bei seinen Arbeiten stets der Ausgangspunkt für seine eigene Biografie sowie für das Schicksal anderer, welches er in seinen Performances, Skulpturen, Fotografien und Installationen stellvertretend verarbeitet. Zu den jüngsten Ausstellungen gehören Einzelpräsentationen im Performance Space New York, Galería 80m2 Livia Benavides, der Galería D21, der Galería Metropolitana, im Parque Cultural de Valparaíso und im MAC - Museo de Arte Contemporáneo.
sebastiancalfuqueo.comKurator: Flo Müller
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Happy Mess
Haka ist eine Künstlerinnengruppe mit Sitz in Uppsala, Schweden. Die Mitglieder sind Katarina Sundkvist Zohari, Helena Laukkanen, Agneta Forslund, Natasha Dahnberg und Anna-Karin Brus. Sie gründeten Haka 2003 und teilen sich ein Atelier in der Nähe des Zentrums von Uppsala. Die Zusammenarbeit hat zu vielen nationalen und internationalen Ausstellungen, kuratorischen Projekten, Seminaren und Vorträgen geführt. Die Künstlerinnengruppe betreibt den Projektraum Köttinspektionen zusammen mit Uppsalas Fria Teater und Köttinspektionen Dans.
In den verschiedenen Medien, von Skulptur und Malerei bis hin zu Installations-, Klang- und Videokunst, setzt sich Haka im Zuge ihrer Ausstellung Happy Mess mit affektiven Glücksbegriffen auseinander.
Haka is a group of artists based in Uppsala, Sweden. The members are Katarina Sundkvist Zohari, Helena Laukkanen, Agneta Forslund, Natasha Dahnberg and Anna-Karin Brus. The group was formed in 2003 and its members share a studio just outside the center of Uppsala. The cooperation has resulted in many national and international exhibitions, curator projects, seminars and lectures. Haka operates the artist-run art space Köttinspektionen together with Uppsalas Fria Teater and Köttinspektionen Dans.
In this exhibition Happy Mess the artist group Haka mainly works with affective concepts of happiness. Haka's members work with various media, from sculpture and painting to installation, sound and video art.
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Playing around
The Cologne-based artists Julia Dick and katharinajej have been working together as a duo under the moniker katze und krieg since 2007. In slow motion and clad in the most beautiful ball dresses they go shopping at the supermarket, or, they scream their heads off while beating the hell out of fences and street light posts in the clean and tidy neighbourhoods of the city - just in order to release their reawakened “inner animality” - or use a landing net and rod to catch passersby for their harem. Their interventions have been realized in German-speaking countries as well as internationally.
At Köttinspektionen katze und krieg are showing a selection of documentation videos of their performance work and on a wide screen. On the course of the opening weekend a limited group of visitors is allowed to take place of the interim showing of their new performance playing around.
interim showing of the performance:
playing around
no expectations
no judgements
no planning
no aim
no pressure
no manipulation
no compulsion
no power
no superiority
no meaning
no theory
no foreknowledge
no rigidity
no past
no future
no intent
no severitykatze und krieg are playing around in public space. They use what they find at situ, barefoot, open for what`s about to happen. Come and witness their play!
Maximum 10 visitors are allowed to follow the outdoor performance on the 14th of August, 4 pm.
Please sign up to take part of the performance. Write an email to: köttinpsektionen The exhibition will be on view from August 14 – 30, 2020 the opening is on August 14, 3 – 7 pm.Visit the artist duo’s website for further information: https://www.katzeundkrieg.de/home.html
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It's A Photo
Fabio Aranzulla Soeren Baptism Julie Batteux Henry Boebst Taissa Fromme Elisa Goldammer Sina Guntermann Biniam Graffé Inka Hilsenbek Anna Hofmann Tobias Huschka Johann Husser Sarah Letalik Antonia Koerfer Christian Limber Felix Miebach Meike Männel Louisa-Marie Nübel Julia Perkuhn Xiaoyue Pu Anna Rupp Robert Schittko Jannis Uffrecht Stella Weisel Lilith Wolf
https://www.instagram.com/in_my_hands_magazin/?hl=deJune 26 2020
In my hands presents the latest edition „IT´S A PHOTO love story“ with an exhibition at the Strizzi.space. 25 young artists will present an intimate insight into their life and visual thought process. They will take us on a journey of moments and encounters between direct and unapproachable contacts. In black and white we will see concrete, light and shadows or just silhouettes until the image space appears to dissolve. The first look widens for a new but close mystery. The discoveries lie invisible behind visible in the virtual space, telling of nature, friendship, desire, past and constant.
To be seen in other hands by other eyes is IN MY HANDS a photography magazine for young artist to show the variety, perseverance, thoughtfulness, inspiration, creativity, defiance and curiosity of photography. With the 4th edition „IT´S A PHOTO love story“ held at the Strizzi.space, IN MY HANDS presented for the first time a thematically curated exhibition which invited visitors to be become part of this project, by curating their own love story magazine on site.
With photographs by:
Fabio Aranzulla, Soeren Baptism, Julie Batteux, Henry Boebst, Taissa Fromme, Elisa Goldammer, Sina Guntermann, Biniam Graffé, Inka Hilsenbek, Anna Hofmann, Tobias Huschka, Johann Husser, Sarah Letalik, Antonia Koerfer, Christian Limber, Felix Miebach, Meike Männel, Louisa-Marie Nübel, Julia Perkuhn, Xiaoyue Pu, Anna Rupp, Robert Schittko, Jannis Uffrecht, Stella Weisel, Lilith WolfMusic by our favourite Dj Team "Dj Ich liebte dich“
We do it, but we do it soft! This is a soft opening, please bring your mask with you and pay attention to a distance of 2 meters. Please be patient, because unfortunately, only a small number of visitors can enter the room.
Already today we would like to thank you for your understanding and look forward to a great evening with you to celebrate the latest Issue of IN MY HANDS! -
Das Erwachen der Mongoliden
Young-Hae Chang Heavy Industries
http://www.yhchang.comMay 18 - June 20, 2020 (all day from 9 am to 10 pm)
DAS ERWACHEN DER MONGOLIDEN / MORNING OF THE MONGOLOIDS
A work by YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES
YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES is Young- hae Chang (Korea) and Marc Voge (USA). Based in Seoul, they have written their signature animated texts set to their own music in 26 languages and shown many of them at some of the major art institutions in the world, including Tate, London, Centre Pompidou, Paris, Whitney Museum and New Museum, New York. They have been in the Venice and São Paulo Biennials, among others, won the Webby Award for best art Web site, San Francisco, received a Foundation for Contemporary Arts grant, New York, and been Rockefeller Foundation Bellagio Center Creative Arts Fellows. M+, in Hong Kong, has acquired an ensemble of all of their past and future work, YHCHANG.COM/AP2: THE COMPLETE WORKS.
DAS ERWACHEN DER MONGOLIDEN / MORNING OF THE MONGOLOIDS, 2007 (2016 for this version)
Original text and music soundtrack, 5 min 37 sec
HD QuickTime movie, flexible dimensions(Picture: Installation view, Morning of the mongoloids, Young-Hae Chang Heavy Industries, at Strizzi Space, Cologne / Germany, May 2020)
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Als mir der Rucola auf den Staubsauger fiel
Eröffnung: 28.02.2020, 19 Uhr
Dauer: 29.02. 2020 – 28.03.2020
Öffnunszeiten: Samstags 14 bis 16 UhrDie Ausstellung Als mir der Rucola auf den Staubsauger fiel handelt vom Verhältnis der inneren Ästhetik zur äußeren Ästhetik. Darin spielt die Spiritualität ihre Rolle sowie kesse und kecke Elemente. Der visuelle Aushang zur Ausstellung zeigt eine moderne Version eines Propheten in Anlehnung mittelalterlicher Darstellungen. Beteiligte Artists sind Alex Djidjewdjew, Zuza Golińska, Bernhard Holaschke, Aurel Iselstöger, Pola Mika Lara Kapuste, Magdalena Mitterhofer, David Ostrowski und Philipp Pusch. Kuratiert ist die Ausstellung von Alex Pilarski.
Magdalena Mitterhofer in her first solo performance:
https://vimeo.com/396305453 -
Was am Ende bleibt
Eröffnung: 24.01.2020, 19 Uhr
Dauer: 25.01. 2020 – 15.02.2020
Öffnunszeiten: Samstags 14 bis 16 UhrDer Hamburger Zeichner Anton Engel und die Berliner Köchin Paula Erstmann bespielen gemeinsam den Projektraum Strizzi. Gezeigt wird eine Auswahl von Zeichnungen, darunter eine großformatige, zum Anlass der Ausstellung entstandene Arbeit, sowie ein kulinarischer Beitrag, der von den BesucherInnen beim Betrachten der Bilder verzehrt werden kann. Die Ausstellung setzt sich mit Entspannungs- und Erschöpfungszuständen, mit Genuss und Zerfall auseinander.
The Hamburg based drawer Anton Engel and the Berlin cook Paula Erstmann will jointly use the Strizzi project space. A selection of drawings will be shown, including a large-format work created for the occasion of the exhibition, as well as a culinary contribution which can be consumed by the visitor while viewing the dawings. The exhibition deals with states of relaxation and exhaustion, with enjoyment and decay.
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Eröffnung: 15.11.2019, 19 Uhr
Dauer: 16.11. 2019 - 20.01.2020
Öffnunszeiten: Samstags 14 bis 16 UhrDie Ausstellung pas de deux stellt die Künstlerpositionen von Rozbeh Asmani und Bastian Hoffmann gegenüber. Gezeigt werden Objekte, Installationen und Videoarbeiten, die sich Themen aus Industrie und Konsumwelt widmen.
Rozbeh Asmani (*1983 in Shiraz) beschäftigt sich mit dem für Deutschland gültigen „Gesetz über den Schutz von Marken und sonstigen Kennzeichen“. Farben, Farbkombinationen, Formen und neuerdings Gerüche, die von Unternehmen als Teil ihrer Corporate Identity geschützt worden, überführt Asmani in den Kunstkontext und gibt sie somit der Allgemeinheit zurück.
In Bastian Hoffmanns (*1983 in Frankfurt) Werken, die Video ebenso umfassen wie Skulptur, werden Steine, Holzlatten, Springbrunnen und Pfützen zu Gegenständen der Analyse sowie der Reflexion. Mit scheinbar minimaler Geste irritieren seine Arbeiten unseren Blick, spielen humorvoll mit unserer Erwartungshaltung und lassen dabei die oftmals aufwendige technische Inszenierung, die ihnen zugrunde liegt, in den Hintergrund rücken.
Beide Künstler verbindet das serielle Arbeiten mit Editionen unter Einbeziehung sich ständig verändernder Techniken und Materialien.
Kuratiert von Andreas Felix Tritsch
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Die Künstlerin Marie Donike und der Künstler Johannes Specks eröffnen FRITTI im Strizzi. Die zeitgenössische Intervention lädt in den Pop-Up FRITTI Laden ein, der im Zeitraum vom 28.9.-9.11.2019 im Ausstellungsraum Strizzi immer zu den regelmäßigen Öffnungszeiten - samstags von 14-16 Uhr, - geöffnet hat. Für die Museumsnacht öffnet FRITTI etwas später als sonst: 19-2 Uhr, es gibt Fritten und andere Köstlichkeiten solange der Vorrat reicht.
Strizzi ist Vorverkaufsstelle für die Museumsnacht: Jeden Samstag zu den FRITTI Öffnungszeiten vonn14-16 Uhr werden Tickets für 20 € / Stück verkauft.Dauer: 28.9.-9.11.2019
Öffnunszeiten: Samstags 14 bis 16 Uhr
Sonderöffnung zur Museumsnacht Köln: 2.11.2019, 19-2 Uhr
Kuratiert von Sally Müller. -
"Gender Hierarchy: Recycling its Errors"
- A Project by Space One in collaboration with Strizzi Space
Works by Dew Kim, Dianaband, Rosanna Graf: 2019 September 6- October 29
(Opening hours: Saturdays 13:00-18:00 (Weekdays by appointment)
Opening: 2019 September 6 18:00-21:00
Venue: Space One, Sinheung MarketPerformances
Performance by Rosanna Graf: 2019 September 6 20:00
Lecture Performance by Arootin & Hyein: 2019 October tbd
Venue: Space One, Sinheung MarketArtist/Curator Talk
Dew Kim, Dianaband, Rosanna Graf, Lisa Klosterkötter, Florian Müller, InYoung Yeo
2019 September 7 15:00-16:00
Venue: Space OneFilm Screening
2019 October 12 19:00-20:30
Venue: Space One, Sinheung MarketLectures
Yuk Hui, Patricia Reed
2019 October 29 19:00-21:30
Venue: Goethe-Institut SeoulSiehe auch www.artspaceone.org
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Die Performance Gruppe SPINE lädt ein:
10 Tage @ Strizzi.
Workshops - Readings - ScreeningsSPINE residiert vom 21.8- 31.8.2019 im Strizzi Space und möchte den Raum öffnen zum gemeinsamen Arbeiten, Austausch und Teilen performativer Prozesse.
Am 21.8.2019 ab 19 Uhr findet eine Auftaktveranstaltung mit Getränken und Essen statt. In diesem Rahmen stellt die Performance Gruppe sich und ihr Programm für die kommenden 10 Tage vor:Montag 26.08.
10 Uhr Training
Contemporary class und Partnering
11 Uhr
Creating Affect
Wie ziehen wir ein Publikum in Mitleidenschaft, was steckt an, was reißt mit?
Recherche auf narrativer Ebene wie z.B. spontane Geschichten erzählen, aber auch in Bewegungen suchen, was mitreißen kann? Wiederholungen, Sprünge und Schrittkombinationen, und der Einsatz von Musik.
Mit Sophia Seiss
16 Uhr
The cultural politics of emotion
Das englische Wort „emotion“ kommt vom lateinischen „emovere“ und nimmt Bezug zu „to move/ to move out“. Wir untersuchen körperlichen (Re)aktionen und Bewegungen, die Emotionen evozieren oder auf sie folgen. Genauso betrachten wir den öffentlichen Raum als Sphäre, die Emotionen hervorruft, manipuliert, steuert. Wir verwenden Kunstblut, Fake tears, artifical Sweat und akustisches Herzrasen.
Textpassagen aus Sara Ahmeds „The cultural politics of emotion“ stellen den Ausgangspunkt dieses Workshops.
Mit Claudia BarthDienstag 27.08.
10 Uhr Training
Boxen mit Vivi und Thomas von den Faustkämpfern Kalk e.V.
12Uhr
Public Viewing
Praktische Versuche im Raum. Wie kann man mit Blicken und Körperhaltungen Aussagen treffen, sich in Relation bringen. Es geht um Nähe und Distanz und darum diese mit dem Geste und Mimik auszudrücken, um auf Verhältnisse untereinander aufmerksam zu machen.
mit Franca Scholz
20Uhr
Voguing Somatics
Have you ever wondered what it feels like to strike a pose?
I can strike a pose and I can drop out again. But I wonder if my skin is ever looked at as skin without an extra covering which defines what I am.
Mit Diana TrederMittwoch 28.08
10 Uhr Training
Soft Dance Class
16 Uhr
„emotional Tracks“ von Rap bis Schlager schreiben und performen
Es geht darum, sich trauen, zu lernen, zu präsentieren, was nicht perfekt und fertig ist, aber von Innen kommt und performt werden kann.
Mit Sophia SeissDonnerstag 29.08
10 Uhr Training
Gast Training Tba/ Cher Workout "Hot Dance"
16 Uhr
„Wie wird der Mensch zum Mensch“
Vortrag
von Leckhaus ( Svea und Pitt)
18 Uhr
„Singen und Schreien“
Musikerin Elisa gibt uns einen Blick in ihre Praxis und fokussiert dabei auf die phyischen Aspekte des Singens und Schreiens.
Mit Elisa Kühnl
20 Uhr
Abendbrot auf der TerrasseFreitag 30.08
10 Uhr Training
Wild class
20.30 Uhr
Video Screening
„Hiding in plain site: studies on symbolic violence“
von Yana Novotorova
21 Uhr Special PartyParadise Lost
Drinks, Dance and Djs -
on the edge
Ian Whalen, Bernd A. Hartwig , Mitglieder des Semperoperballets Dresden
https://www.ianwhalen.info/video06.07. - 27.07.2019
Fotografie: Ian Whalen
Installation: Bernd A. Hartwig
Performance: Mitglieder des Semperoperballets DresdenWhat does it mean to be on the edge? You’re poised on a precipice about to launch into the unknown, praying you have the judgement to hold your course. It’s dangerous and thrilling. You need courage to explore a new trajectory and the self-belief to risk failure, trusting you’ll have the guts to try again. In the arts, it’s probably the only place to be. (Maggie Foyer)
In der Ausstellung „on the edge“ beschäftigen sich Ian Whalen (Fotografie) und Bernd A. Hartwig (Installation) mit körperlichen und emotionalen Grenzerfahrungen. Intime Momente des Kontrollverlusts im fotografischen Werk treten in einen Dialog mit strengen installativen Raumlinien. Performer des Semperoper Ballett fügen der räumlichen eine zeitliche Dimension hinzu.
Ian Wahlen, der in Washington DC geboren wurde studierte Tanz, bevor er 2005 Mitglied des Staatsballets Wien wurde. 2008 wechselte er zum Semperoper Ballett wo er unter anderem mit den Choreographen David Dawson, William Forsythe, Jiří Kylián and Mats Ek arbeitete. Seit 2009 ist er Resident-Photographer des Semperoper Ballett. Als bildender Künstler mit Sitz in Dresden arbeitet er an interaktiven Live-Performances, Tanztheater, Galerieinstallationen und Filmprojekten. https://www.ianwhalen.info/video
Der Kölner Grafiker Bernd A. Hartwig beschäftigt sich in seiner freien künstlerischen Arbeit im Rahmen von Sound-, Print- und installativen Projekten mit Themen wie Zufall, Heimat und Identität. Ausstellungs-, Recherche- und Konzertreisen mit verschieden Ensemblen führten ihn unter anderem nach Stockholm und in die Russische Enklave. Seit 2017 ist Bernd A. Hartwig erster Grafiker an der Semperoper Dresden.
Eröffnung: Samstag, 6. Juli 2019, 18 Uhr
Ausstellung: 7.-27. Juli 2019, geöffnet: jeden Samstag von 14-16 -
Korean Artist INYOUNG YEO is AiR at Strizzi space in June 2019.
InYoung Yeo is an independent artist, curator and director based in Seoul. Her work expands from artistic materialization of drawing, painting, installation works to curatorial projects with interdisciplinary approaches in topics of Gender, A.I. and Urbanization as her main area of research.
Opening: Friday, June 14, 7 pm
Artist Talk: Sunday, June 23, 6 pm
Exhibition from June 15 - July 5, 2019"Happily Ever After" by InYoung Yeo, plays on the idea of how we consume technology as a disillusionment of satisfaction of our 'lust'. Based on Yeo’s past work 0 Inclination, an abstraction of a survey on how bodies are portrayed in binary roles of domination and submission in pornography, this exhibition further expands the complexity of subject and object relationship within and beyond bodies and technology. Going further in and out of the body to body, body to technology interactions, immersing into and at the same time removing oneself from, the reciprocal loop continues to surface within the strong desire of ‘lust’ in various forms.
InYoung Yeo is the director of the project space "Space One" (www.artspaceone.org) in Seoul, Korea. During a residency at Strizzi in June 2019, InYoung Yeo developes her new work "Happily Ever After". Space One is a collaborative partner of Strizzi. The curatorial team of Strizzi will realize a project at Space One in September 2019.
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Peggy
She did not know of them,
neither head nor tail.Those were strange men,
they who stood there
on her fine Persian carpet
with puddles in their shoes.They said they were there,
all three,
to fix the television,
soaking wet and cold.The woman did not understand
how three fish in trouser
could do anything
for the old cable tv.
von Karólína ÓlafsdóttirEröffnung am 12.04.2019 ab 19 Uhr
Special (Performance & Lecture): April 14, 6 pm
Ausstellung vom 13.4.2019 - 25.5.2019, immer samstags von 14-16 Uhr geöffnet -
Die Geschichte von Palermo ist gekennzeichnet von vielen Einflüssen unterschiedlicher Kulturen und künstlerischer Techniken. Bis heute bestimmen feine Verflechtungen dieser verschiedenen Ideen und Philosophien das Bild und Leben in der Metropole am Rande Europas. Große Ströme der Migration und diverse Umweltprobleme stellen jetzt neue Herausforderungen an die italienische Kulturhauptstadt 2018.
Die italienischen Künstler Andrea Parlato, Michele Bubacco und Riccardo Brugnone folgen diesen Spuren. Ausgangspunkt ist das Material Stoff, das in der Geschichte Palermos seit Jahrhunderten Zeuge von Koexistenz verschiedener Kulturen und Völker ist.
The history of Palermo is characterized by many influences of different cultures and artistic techniques. As Capital of Culture in 2018 and Unesco World Heritage Site for the Arab-Norman circuit, til today it reflects this intertwining of various mindmaps and philosophies.
Italian artists Andrea Parlato, Michele Bubacco and Riccardo Brugnone are following these traces, starting from one vision of art as a tool for integration and of the fabric as a material that witnesses the peaceful coexistence of peoples and cultures.
The fabric is used by the artists as a matter of connection between different cultures and populations, which triggers cycles of art and artistic exchange.
Andrea Parlato, born 1981, is a surgeon, orthopedist and holds a Ph.D. in Neuroscience. He has attended the Polimoda of Florence in 2016, specializing in embroidery design and silk-screen printing on fabric. He has designed many collections of fabrics for trousseau sets, fashion accessories and artistic works including a silk-screen work with Michele Bubacco, exhibited for the “Vie dei Tesori” festival in 2017.
Michele Bubacco, born 1983, works and lives in Vienna. His works were shown in national and international solo/group exhibitions.
Selection:
Mad Cow, Sanatorium Gallery, Vienna, (Austria) //
Angry boys, Rompone Galerie, Cologne (Germany) //
Manhood, group exhibition, Litvak contemporary, Tel Aviv, (Israel) // Fuck-simile, solo exhibition, galleria Alessandro Casciaro, Bolzano (Italy) // Un-becoming, group exhibition, Fridman gallery (USA) // Premio fondazione vaf - Posizioni attuali dell’arte italiana, group exhibition, MACRO museum of contemporary art, Rome (Italy) // Danse macabre, two person exhibition, Louis B James Gallery, New York City (USA)Riccardo Brugnone, born 1974, works and lives in Palermo.
His works were shown in national and international solo/group exhibitions.Selection:
Il Grande Diluvio, a cura di Francesco Piazza, Giuseppe Veniero Project Space, Palermo // Acqua/Luce/Gas, Libreria Easy reader, Palermo // Dialogica. Atemporali Connessioni Contemporanee a cura di Francesco Piazza, Galleria Regionale di palazzo Bellomo, Siracusa // Camera Doppia a cura di Virginia Glorioso galleria XXS Aperto al contemporaneo // Travisibile a cura di Francesco Piazza e Antonio vitale, Spazio Vitale, Catania // Tutti dormono, a cura di Virginia Glorioso, Orto botanico di Palermo // Die Grosse a cura di Michael Kortlander, Düsseldorf
Picture: Giovanni Villani, Nuova Cronica, 14. Jahrhundert
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Zu Hause ist es am schönsten!
Gleichwohl omnipräsent und überbordend der Wunsch danach kursiert – ist es zu Hause meist nicht am schönsten. Als geschiedenes Künstlerpaar können Alexander Wolf, geb. 1975 und Nouchka Wolf, geb. 1982 auf besonders eindringliche Weise Möglichkeiten und Grenzen partnerschaftlicher Beziehung und eine unisono Vorstellung von trauter Liebe, Harmonie, Heimat und einem Zuhause mit allgegenwärtigen, menschlichen und nicht auslöschbaren Aspekten von Aggression, Angst und gesellschaftspolitischen Zwängen unterwandern. In Anleihen historischer Fakten und aktuellem Zeitgeschehen entstehen Arbeiten, die mit der Wiederholung und Verdichtung von Ähnlichkeiten, mit fiktiven oder realen Geschehnissen spielen und dabei in Analogie zur Realität das untrügliche Gefühl verströmen, dass es keinen Unterschied macht, dass das Ungute, Unschöne, Verletzungen nicht abgeschafft werden können.
In ihren bis 2011 gemeinsam realisierten Arbeiten bediente sich das damalige Künstlerpaar zunächst überwiegend Medien von Performance und Video. In ihrer erneuten Zusammenkunft dominieren Zeichnungen, Fotografien und Objekte, die zunächst auf trügerische Weise einem gegenwärtig vorherrschenden „Geschmack des Selbstgebastelten“, Masking Tape, Polaroids und passepartourierten Zeichnungen gleichen, sich jedoch in Ambivalenzen, Verschnitten und alberner Moral einer Ästhetisierung kategorisch verweigern.
Eine Kooperation mit der Galerie Genscher, Hamburg.
Kuratiert von Rosa Windt, galerie-genscher.com -
Supersymmetry
Paola Angelini, Linda Carrara, Luca De Angelis, Lorenzo Di Lucido, Vera Portatadino, Sofia Silva, Lucia Veronesi and a text by Giulia Gelmini
www.yellowyellow.org30.11.2018 – 12.01.2019
Supersymmetry is a group show curated by Yellow, an Italian artist-run space and a research project, focused on contemporary painting, founded in 2014 in Varese and operating across Italy and Europe. One of its aims is to promote international exchanges and networking between similar realities and amongst artists. Following this mission, Yellow lands in Cologne at Strizzi and will then welcome the latter in its hometown, Varese, in February 2019.
The title of the show takes inspiration by the principle of Supersymmetry in particle physics, according to which, each particle is associated to another particle, a Superpartner, equal in mass and internal quantum numbers besides spin. Metaphorically, to Yellow corresponds Strizzi in Germany. Both the spaces have been working in their own countries as non profit industries, dedicated to talent scouting, supporting emerging artists, and pursuing international relationships in the contemporary arts.
The artists invited to exhibit and to explicit Yellow's identity, are seven Italian emerging painters. They propose different approaches and strategies to contemporary painting and offer a view on what's going on today in Italy.
A text by Italian curator Giulia Gelmini, will deepen the work of each artist.
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Utz Biesemann, Signe Raunkjaer Holm, Daniel Hopp und Laura Sigrüner sind vier Hamburger Künstler*innen. Zwei von ihnen gründeten 2017 ein Künstlerkollektiv welches unter verschiedenen Namen regelmäßig ausstellt und interveniert. Eine Reihe von Projekten und künstlerischen Arbeiten gingen bereits aus den einzelnen Konstellationen hervor. Im Kalker Ausstellungsraum Strizzi entwickeln sie unter dem Titel FIFFI erstmalig gemeinsam eine Arbeit.
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STRIZZI AT PALAZZO CAMPOFRANCO, Palermo, Italy
STRIZZI presents works by the artists Shigeru Takato and Julius Brauckmann, both living in North Rhine-Westphalia, as a two-fold exhibition at Palazzo Campofranco, Palermo, Italy.
The show is part of the official collateral event program of manifesta 12.-I- Shigeru Takato
Hoher Fels 2017.jpeg
Opening 6th oct., 7pm (duration 7th - 11th oct., 4-8 pm)
The work groups „Caves“ and „Television Studios“ are on-going photographic projects. The former constitutes a series of photographs taken from inside caves of archaeological significance. They show the caves‘ openings from inside inviting the views of the landscapes, whose antecedent was supposedly seen by the cave dwellers of prehistoric humans. The cave represents as a place of viewing towards outside world, as a place of tele-vision with a frame.
For the other work group „Television Studios“ the artist has been travelling to different countries of the world to photograph news- and television studios since 2001. The television studio functions as a hub and a cluster of information as well as a filter of global events, which hold the power in order to influence our view of the world. The series shows the television studio as empty room without human presence or any activity, photographed just before the broadcasting. Over the years more than 200 television studios from Europe, Asia, South America and Middle East have been photographed for the series.
-II- Julius Brauckmann
Julius Brauckmann_Prime_2016.jpeg
Opening 13th oct., 7 pm (duration 14th - 18th oct., 4-8 pm)
For the exhibition at Palazzo Campofranco Julius Brauckmann uses soft, deformable materials and leaves them in the condition of their delivery from the manufacturer. These industrially manufactured objects are packed into transport boxes and send per airfreight to Palermo. By deliberately not using fastening device, the transit inevitably leads to the deformation of the basic shapes. After the transport they are shown unchanged at Palazzo Campofranco. In only preparing the material and standardized forms, the artist revokes himself in giving shapes. Necessary procedures as the transport of art pieces are basic parts of an artistic process and main content of his concept.
The work of Julius Brauckmann thematise the operating system art. One of his works called Namedropping (2014), where a parrot counts the 50 most expensive artists according to artfacts, is an example for his confrontation with the conditions of art production.
location: Palazzo Campofranco
Piazza Croce dei Vespri 8
90133 Palermo
Italyweb: www.strizzi.space
mail: ciao@strizzi.spacesponsored by: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
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curated by Gabrielle Tramond
Traktat eines Ensembles Un titanic, reprise is an exhibition by Mateo Revillo and Edgar Sarin as part of a prologue calendar of the work Un titanic, reprise. Un titanic, reprise is a major scale work presented in Paris as part of the 2018 Nuit Blanche. On October the 6th, a complete society of more than 300 men and women will invest the territory of the Île saint-Louis and will be organized throughout the night around a circuit of production of more than 3500 small confections of mud, salt crystals and straw.
As part of a research on the para-aesthetics of the effort, Traktat eines Ensembles Un titanic, reprise will present a set of works realized during a residence of 58 hours in Cologne, signed as the sketch of the complete body of a ruined landscape.Mateo Revillo is a painter born in Madrid in 1995. Edgar Sarin is a French sculptor born in Marseille in 1989.
Gabrielle Tramond is an parisian art historian, born 1991 and curator in residence at Strizzi.Traktat eines Ensembles Un titanic, reprise est une exposition présentée par Mateo Revillo et Edgar Sarin dans le cadre d’un calendrier prologue à l’œuvre Un titanic, reprise.
Un titanic, reprise est une œuvre d’ampleur sans égale présentée à Paris dans le cadre de la Nuit Blanche 2018. À 19:00, le samedi 6 octobre, une société complète de plus de 300 hommes et femmes investira le territoire de l’île saint-Louis et s’organiseront tout au long des douze heures de la nuit autour d’un circuit de production de plus de 3500 petites confections de boue, cristaux de sel et paille.
Dans le cadre d’une recherche sur la para-esthétique de l’effort, Traktat eines Ensembles Un titanic, reprise présentera un ensemble de travaux réalisé lors d’une résidence de 58 heures à Cologne, signés comme l’esquisse du corps complet d’un paysage en ruine.Mateo Revillo est une peintre né à Madrid en 1995. Edgar Sarin est un sculpteur français né à Marseille en 1989.
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Eröffnungsausstellung STRIZZI
Der ehemalige Ausstellungsraum für Brauchbarkeit schlägt mit einem neu zusammengesetzten kuratorischen Team frische Wege ein.
Unter dem neuen Namen STRIZZI wollen wir in Zukunft vermehrt mit internationalen Ausstellungsräumen kollaborieren. KünstlerInnen und KuratorInnen werden zu uns nach Köln Kalk eingeladen und von hier aus zu fernen Off-Spaces im Ausland aufbrechen. Der Ausbau eines internationalen Netzwerkes zwischen den Projekträumen ist das Ziel.
Die erste STRIZZI - Ausstellung zeigt Arbeiten von Rozbeh Asmani, Alexander Basile, Kristina Berning, Mia Boysen, Julius Brauckmann, Benjamin Bronni, Lisa Busche, Edi Danartono, Frauke Dannert, Turgut Dhonau, Thibault Duchesne, Pablo Ehmer, Philip Emde, Jakob Engel, Anton Engel, Paula Erstmann, Sascha Freisburger, Sebastian Fritzsch, Tristan Frowein, Janes Gärttner, Rosanna Graf, Julia Gruner, Sophia Hamann, Jan Hoeft, Bastian Hoffmann, Olga Holzschuh, Jonny Isaak, J Projekt, Olga Jakob, Andy Kassier, Oskar Klinkhammer, Sophie Kummert, Bettina Marx, Kevin Matweew, Niels Mlynek, Elisabeth Molin, Wataru Murakami, Bruno Nagel, Tobias Nink, Alex Nowak, Jörg Obergfell, Kriz Olbricht, Uta Pütz, Kathrin Rabenort, Signe Raunkjaer Holm, Arne Rawe, Peter Remagen, Thomas Reymann, Nina Rezagholinia, Jana Rippman, Markus Saile, Dominik Sartor, Ani Schulze, Sophie Schweighart, Thomas Straub, Daniel Stubenvoll, Shigeru Takato, Sebastian Thewes, Fabian Treiber, Andreas Felix Tritsch, Jessica Twitchell, Marianne Vlaschits, Magdalena von Rudy, Finn Wagner, Julia Weißenberg, Mona Zeiler und Zut Alors!
Mit der Wahl der KünstlerInnen werfen wir gleichzeitig einen Blick zurück auf die letzten Ausstellungsjahre wie auch einen oder zwei nach vorne auf die kommenden Jahre.
Das STRIZZI Programm wird gestaltet von Martina Höfflin, Lisa Alice Klosterkötter, Florian Müller, Sally Müller, Simon Roth, Julius Terlinden, Andreas Felix Tritsch.
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Installation und Performance
- April, ab 19 Uhr — Performance „O"
- April, ab 19 Uhr — Performance „Kenko_K2" in Zusammenarbeit mit Sean Mullan
- April, 14 - 18 Uhr geöffnet
Mira Mann zeigt ihre Arbeiten O und die Kooperationsarbeit Kenko_K2 mit Sean Mullan im Rahmen der Ausstellung O sensorama. Die Installationen werden von Performer_innen bespielt. Durch das Zusammenwirken von kulissenartigen Aufbauten, Licht, Audio und einer inhaltlich wie ästhetisch konzentrierten Inszenierung, die Kostüm und Schauspiel präzise einsetzt, wird ein futuristisch anmutendes Szenario erlebbar. Die dargestellten Situationen erinnern an Alltägliches: Ein Nagelstudio, ein Imbiss- oder Werbe-Stand, und verbinden sich mit Phantasien, Träumen oder Erinnerungen der jungen Künstlerin.
Mira Mann, 1993 in Frankfurt am Main geboren, arbeitet und lebt in Düsseldorf. Sie studiert in der Klasse von Dominique Gonzalez-Foerster an der Kunstakademie Düsseldorf.
Kenko_K2 entstand in Zusammenarbeit mit Sean Mullan. 1991 in Wien geboren, studiert er seit 2014 bei Eva Grubinger und Katharina Fritsch an der Düsseldorfer Akademie.Kuratiert von Lisa Alice Klosterkötter
Reguläre Öffnungszeiten:
Samstag 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung
T: +49 (0)1635493125 -
„2 beds put together in an L shape“ ist erstmal nur ein gefundener Satz und Titel der Doppelausstellung von Lisa Busche und Uta Pütz.
Als erstes fällt die Ziffer „2“ im Titel auf. Stehen also die zwei Betten für die zwei Künstlerinnen? Und was hat es mit dem „L“ auf sich?
In der Tat ist der Titel sehr passend gewählt, da im wahrsten Wortsinn die beiden Künstlerinnen, die sich vorher nicht kannten, für diese Ausstellung zusammengesteckt worden sind.
Ein bisschen so, als würde man sein Hotelzimmer mit einem Fremden teilen, das Doppelbett auseinander schieben und zu einem „L“ aufstellen.Beide Künstlerinnen sammeln Zitate, Sätze, Satzfragmente und verfolgen einen ähnlichen Ansatz, wenn es um das Entwickeln einer neuen künstlerischen Arbeit geht.
Lisa Busches und Uta Pütz` Arbeiten schwanken jeweils zwischen einem Plan, der verfolgt wird und dem Zufall, der eine Rolle spielt und spielen darf.
Ebenfalls ist die Umgebung wichtig, sind Reisen Anlass sich einzulassen, etwas zu entdecken und für die Arbeit zu nutzen.
So ist auch hier - in Kalk - der Ort, an dem sie und ihre Arbeiten sich treffen, ausschlaggebend für die Entscheidungen, die zum Konzept der Ausstellung führen.
Schon Vorhandenes wird gedreht, gewendet, reduziert und entfaltet so einen anderen und eigenen Charakter.
Fotografische Medien und Eingriffe in den Raum erschaffen eine klare, doch irgendwie traumhafte Atmosphäre, die somit wiederum auf den Titel verweist.Kuratiert von Andreas Felix Tritsch
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Nachbild Kollektiv
Tasnim Baghdadi, Moshtari Hilal und Elif Küçük
http://www.nachbildkollektiv.de05. März 2018-10. März 2018
Sonderöffnungszeiten: 05.-10.03.2018, Montag - Samstag von 13-18 Uhr
Nachbild ist ein im Jahr 2016 gegründetes Kunstkollektiv, bestehend aus drei visuellen Künstler*innen: Elif Küçük, Tasnim Baghdadi und Moshtari Hilal.
So wie das Nachbild jenes Bild in Frage stellt, das es im Namen trägt, erkunden die Künstler*innen die Bedeutung selbigen Begriffes, welches sie ebenfalls im Namen tragen. Neben dem Film „Bild im Bild im Bild“, in dem Elif Küçük eine ästhetische Antwort bietet und das Kollektiv zugleich porträtiert, werden individuelle, wie gemeinsame Werke gezeigt.
Die Ausstellung wird Fragen der Abbildung, des Selbstbildes und der Verbildlichung in separaten Arbeiten der Künstler*innen zeigen, aber auch ihre Unterhaltung miteinander über das Bild. Eine Serie von Porträts über die Überlagerung und medienübergreifende Überarbeitung des Bildes sind der Auftakt eines fortlaufenden Prozesses: Wie schaffen wir Bilder und nehmen Räume ein jenseits stigmatisierender, essentialisierender und universalisierender Wahrnehmungsgewohnheiten.
Elif Küçük ist Mitbegründerin von Nachbild. Sie studierte Geschichte in Berlin und ist Fotografin, Illustratorin, Videografin und Artdirektorin. Elif verwendet die Ästhetik der Mode- und Werbefotografie zur Inszenierung von Körpern, die in der Regel nicht mit dieser Ästhetik assoziiert werden. Die Darstellung dieser Körper ist Teil von Elifs Arbeit. Sie selbst beschreibt ihre Bilder als komponiert und saturiert.
Tasnim Baghdadi ist Mitbegründerin von Nachbild - Sie ist freischaffende Künstlerin, Designerin und Kunstvermittlerin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Themen Körper und Raum, welche durch Stilmittel der Abstraktion zu Sinnbildern für menschliches Bewusstsein und Dynamiken des Zusammenlebens werden. Sie beschreibt ihren Stil als: expressiv, repetitiv, meta-figurativ. Tasnim studierte Produktdesign in Venlo und Kunstgeschichte in Bonn, und hat bereits in London, Chicago, München und Berlin ausgestellt.
Moshtari Hilal ist Mitbegründerin von Nachbild - Sie ist freischaffende Künstlerin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Porträts, Gesichtern und ihrer Familiengeschichte. Sie beschreibt ihren Stil als: analog, surreal, detaillreich. Moshtari studierte Islamwissenschaft und Politikwissenschaft in Hamburg, interessiert sich für postkoloniale Theorie und hat bereits in Afghanistan, Deutschland, den USA und u.a. Kanada ausgestellt.
nachbildkollektiv.de
qlitxclgn.de -
The body of a human falls into the sand. They are covered in blood. They are crying. They are sobbing. They are starring blankly into the camera or beyond. They are dying.
Die Figur einer sich zum Vampir verwandelnden Person wird von drei verschiedenen Darstellern verkörpert. Diese als Projektionsfläche, Identifikationsfigur und Metapher nicht tot zu kriegende mythische Figur und die evolutionsartigen Phasen ihrer Transformation(en) eröffnen Fragen der Identität und Zugehörigkeit der Figur, sowie der Inszenierung ihrer Spieler. -
Ausgangspunkt der Installation von Jörg Obergfell sind einfache Geräteschuppen im Norden Japans. Diese kleinen, improvisierten Gebäude sind etwas grundlegend anderes als jene Konstruktionen, die von Architekten – den ›Schöpfern von Form‹ – entworfen werden. Sie sind gewissermaßen eine unerwünschte Erinnerung daran, dass Dinge älter und langlebiger sind als Ideen und dass es gelegentlich sogar schwierig sein kann, zwischen den beiden zu unterscheiden.
Sie dienen in dieser eher armen Gegend hauptsächlich zur Lagerung von Materiali-
en für kleine Landbewirtschaftungen oder werden als Freizeithäuschen genutzt. Viele dieser Konstruktionen zwischen Chaos und Ordnung weisen auf eine gewisse Übersteigerung ihres Zweckes, einen Übermut in der Ausführung hin. Durch einen kreativen Umgang mit Resten wird auf eindrückliche Weise eine Notwendigkeit unbewusst künstlerisch gelöst.
Jörg Obergfell fotografierte eine Vielzahl dieser kleinen „Architekturen ohne Architekten“ sowohl im Sommer als auch im dortigen sehr schneereichen Winter. 288 der so entstandenen Fotografien werden wandfüllend im Ausstellungsraum für Brauchbarkeit gezeigt.
Eine improvisierte Struktur, die die Elemente der Schuppen von Aomori aufgreift, findet an- grenzend ihren Platz im Raum.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.Vernissage: Freitag, 20. Oktober 2017, ab 19.00 Uhr
Laufzeit: 21. Oktober - 25. November 2017
Öffnungszeiten: Samstag, 14 — 18 Uhr und auf AnfrageCV JÖRG OBERGFELL
- 1978 in Köln / lebt und arbeitet in Köln
1997-2000 Vocational school for woodcarving Garmisch-Partenkirchen
2002-2003 Exchange studies École Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Lyon
2000-2006 Academy of Fine Arts, Nuremberg 2006, Master class student of Ottmar Hörl
2006-2007 Master of Fine Arts, Goldsmiths College, London
Solo exhibitions:
2016 Jörg Obergfell, gradus, Köln
2013 Towers and Trees, galleryem, Seoul
2011 Tout est construit, CEAAC, Strasbourg
2010 Second nature, Gallery Muro, Genève
Kunsthalle Mainz
2009 Kompakter Ereignishorizont, Kunstbunker Nürnberg
Vollversammlung, Wewerka Pavillion 2, Münster
Tower blocks and tunnels, Bearspace, London
2005 Frischzelle 1, Kunstmuseum Stuttgart (c), Debut, Kunstverein Offenburg (c)Awards, Scholarships:
2013 ACAC residency, Aomori, Japan
2012 Cité Internationale des Arts, Paris
2010 USA-scholarship of the Bavarian State Department for Science and Art 2007 Changdong Art Studio, short-term residency, Seoul
2006 Black Forest Culture Award
Postgraduate Award from the German Academic Foundation
Postgraduate Award, Arts and Humanities Research Council, UK 2004-2007 Grant from the German Academic Foundation
Acadamy Award from the Acadamy of Fine Arts in NurembergGroup Exhibitions (Selection):
see here [Press Pdf] - 1978 in Köln / lebt und arbeitet in Köln
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DIAMONDS
„Ich mache mir erst Sorgen, wenn ich nicht mehr kopiert werde.“
(Phoebe Philo –Céline Designerin)“I couldn‘t care less“
(Miuccia Prada –Prada & Miu Miu Designerin)Mit welcher Art Objekt haben wir es zu tun, wenn sich die Kopie weder in ihrer Materialität noch ihrer Funktion bzw. ihrem Aussehen von dem Original unterscheidet und es lediglich der autorisierte Label-Anhänger ist, der das Objekt als original auszeichnet?
In China ist die Kopie ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung des vervielfachten Gegenstandes: Das Objekt ist von solcher Bedeutung, dass es sich zu Kopieren lohnt.
Kuratiert von Sally Müller.
Zur Ausstellung erscheint eine Edition, die im Ausstellungsraum zum Vorzugspreis von 49,90€ erworben werden kann.Vernissage: Freitag, 9. September, ab 19 Uhr
Ausstellung: 2. September – 14. Oktober 2017, immer samstags 14 – 18 Uhr und auf Anfrage
https://www.facebook.com/events/123960114902876/Kölner Stadtanzeiger vom 3.10.17
CV JULIA WEISSENBERG
*1982
in Bergisch Gladbach/ lebt und arbeitet in Köln
2016
Workshop mit Marco Roso (DIS), Autocenter Berlin
2012
Diplom mit Auszeichnung, Kunsthochschule für Medien, Köln
(Prof.Dr.Karin Harrasser, Prof.Matthias Müller, Prof.Johannes Wohnseifer)
2007-2012
Kunsthochschule für Medien, Mediale Künste, Köln
2005-2007
Kommunikationsdesign, FH DüsseldorfStipendium / Preise
2017
Videokunst Förderpreis, Bremen, Deutschland
Artist in Residence, Goethe-Institut & Geka e.V., Peking, China
2016
Artist in Residence, Flaggfabrikken, Bergen, Norwegen
Artist in Residence, german-chinese exchange, Geka e.V., Berlin
Besondere Erwähnung der Jury, Stuttgarter Filmwinter, Deutschland
2015
Artist in Residence, Art Space Geumcheon, Seoul, Südkorea
2014
Chargesheimer Stipendium der Stadt Köln für Medienkunst, Deutschland
NRW Stipendium, Schloss Ringenberg, Hamminkeln, DeutschlandEinzelausstellung
2017
Videoarbeiten | Julia Weißenberg, Goethe Institut, Peking, China
St.Open, mit Selma Gültoprak, Kleine Alhambra im Lohsepark, Köln
2016
Let‘s just imitate the real until we find abetter one, MATJÖ, Kunstraum,Köln
2015
SOFT COMPANY, mit Mia Boysen, Ackerstrasse 24, Düsseldorf
Form, Line, Screen: Re-Viewing Architecture, Total House, Melbourne, Australien
2014
Concrete Shore, Artothek, Köln -
| transient |
Die Ausstellung | transient | zeigt die Arbeiten des jungen Graphikers und Künstlers Thibault Duchesne aus Paris. Im Mittelpunkt steht die Videoinstallation „The Transitory Life of Water“, die das Erleben einer synthetisierten Landschaft als Innenraum in den Mittelpunkt stellt. Immerwährend, in Schichten aufeinander gelegt, bewegen sich die ineinander fallenden Wellen stetig im Loop. Meditative Bewegungen einer vermeintlich natürlichen Landschaft, die jeder in seiner Erinnerung gespeichert hat. Diese Bilder der eigenen Erinnerung verfließen in die Projektion, versetzen assoziativ in die atmosphärische Stimmung.
Natur als Konstrukt des menschlichen Handelns – ein Seitenhieb auf die geo- und kulturwissenschaftliche Debatte um das Zeitalter des Anthropozän? Eine Dekonstruktion der über Jahrhunderte vererbten Dualität von Natur und Kultur?
Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Unvermittelt kreiert die eigene Imaginationskraft aus den Versatzstücken eine Wirklichkeit, die zur Introspektion auffordert. Das Wasser ruft seine beruhigende und gleichzeitig aufwühlende Wirkung auf. Erweckt den Wunsch hineinzutauchen. Denn aufs Wasser schauen bedeutet auch – sich selbst anblicken.
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Gambler’s Delight
Oskar Klinkhammers Arbeiten sind Ergebnisse eines intensiven sensorischen Forschungsprozesses, der letzten Endes auf optische und akustische Reize überführt und reduziert wird. Seine Intuition gibt die Ordnung vor, die er im Prozess – auch etwa in Formen des Sammelns – stets im Zusammenspiel mit den Materialien weiterentwickelt. Die Dinge teilen ihm ihre Verwendung mit.
Über die Material- und dessen Formfindung, gelangt er zur Konstruktion und Inszenierung von Szenen, Räumen und Bildern, die sich mit den unterschiedlichsten Themen, wie unter anderen Vergänglichkeit, Wiederholung, Monotonie, aber auch Perversion, Zwang, Neurose oder Fetisch und damit auch Patriarchat oder Kontrollgesellschaft auseinandersetzen. Dabei spielen auch die diesen Begriffen innewohnenden positiven Seiten, ihrer Schönheit als Teil und Funktion des Lebens und Daseins in unserer Gesellschaft, eine wichtige Rolle.
Kuratiert von Simon Roth.Öffnungszeiten: Samstag, 14 – 18 Uhr und auf Anfrage
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WE'RE FROM THE GOVERNMENT AND WE'RE HERE TO HELP
Aha. Hilfe kann man ja immer gut gebrauchen. Sagt man doch so. Von der Regierung? Naja, wenn‘s sein muss. Ich hab ja schon so meinen Stolz. Welche Regierung überhaupt? Egal. Vielleicht sollten wir dann doch mal in den Umschlag reinschauen. Was da so drin ist meine ich. Ganz unverbindlich. Könnte ja brauchbar sein. Irgendwer braucht ja immer was. Zum Beispiel neulich. Egal. Was ich meine...Es kann ja fast nix schief gehn. Also...mal so angedacht: ich lass es liegen. Ich schmeiss es weg. Aber irgendwann kommt dann vielleicht doch noch mal so‘n Umschlag, in rosa oder azul vielleicht dann. Oder in schwarz. Dann mach ich den jetzt lieber gleich auf. Zur Sicherheit.
Kevin Pawel Matweew und René Kemp sind nicht von der Regierung (not this time!) und haben auch keine kleinteilige Post verschickt, zeigen dafür aber Ihre neusten gemalten Arbeiten.
Kuratiert von Florian Müller.
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An eine Idee anknüpfen, beim Gespräch den Faden verlieren, einen Gedanken weiter spinnen, sich in Argumenten verstricken. Unsere Sprache ist voller Bilder von einer der urältesten menschlichen Kulturtechnik. Der Fokus von Olga Jakob liegt besonders auf Textilien. Mit keinem anderen Material ist der Mensch täglich so lange in Berührung.
In dieser Distanzlosigkeit sieht Olga Jakob eine Stärke, da es eine Vertraulichkeit und Selbstverständlichkeit mit sich führt. Diese Unmittelbarkeit des Materials ist Ausgangspunkt für ihr künstlerisches Handeln. Das Textile ist eine Weltsprache im globalen Kontext. Dinge verketten sich miteinander und werfen stetig neue Fragen auf.
Kuratiert von Simon Roth.
Interview von Peter Backof, Deutschlandfunk, mit Olga Jakob -
Eine raumgroße Videoinstallation zeigt Grenzerfahrungen im französischen Calais.
Die Installation ist jeden Abend bis zum 6.1.2017 ab 18 Uhr durch die Schaufenster zu sehen. -
Dominik Sartor
Um Mittag wars, da wurde Eins zur Zwei...auf der
COFA Contemporary 2016
Preview und Vernissage 16. November, ab 16 Uhr
Halle 11.2 Stand-Nr. B-030 -
Vom 28. Oktober bis zum 26. November zeigt der Ausstellungsraum eine neue installative Arbeit des Kölner Künstlers Philip Emde.
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POST - HILFE AUS ATHEN
Das kuratorische Team des Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit ist dezimiert und ideenlos aus dem Sommerloch zurückgekehrt und wird ab Oktober HILFSPAKETE VOM ATHENER RAUM 3 137 empfangen, um die vorübergehende Leere des Ausstellungsraumes zu füllen.
Nach langen barrierefreien Verhandlungsrunden haben sich die zwei Ausstellungsräume auf die Lieferung von 6 Rettungspaketen bis Ende Oktober geeinigt.
Neben dringend gebrauchten Soforthilfen objekthafter Art werden auch immaterielle Neuimpulse sehnsüchtig erwartet, die das kuratorische Selbstverständnis in neue Bahnen lenken sollen.
Der Inhalt der eintreffenden Pakete ist nicht bekannt. Zusammenhänge, Sinn, Display und Spaß als Aspekte des Kuratierens werden neu gedacht.SAMSTAG, 1.10., AB 11 UHR
Spartanischer BRUNCH zur Feier des ersten Rettungspaketes.SONNTAG, 23.10., 16 - 19 UHR
Finale LIVE-KURATION des letzten Rettungspakets mit Stream nach Athen im Rahmen des AIC Wochenendes.
Es gibt griechische Alkoholika (Kein Ouzo! Folkloregefahr!)Kuratiert von Lisa Busche, Lena Geuer und Florian Müller
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ARTIST IN RESIDENCE 2016
In the context of the third summer residency „Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit” is conducting an artist/curator exchange with the Athens-based off-space “3 137”. From mid August – mid September the Büro für Brauchbarkeit welcomes Kosmas Nikolaou from Athens, while in 2017 members of Büro für Brauchbarkeit will visit 3 137 in Greece.
3 137 is an artist run space in Athens founded by three greek artists/curators: Kosmas Nikolaou, Chrysanthi Koumianaki and Pari Vlassopoulou. The space is used as a studio and opens its gates 3 to 4 times per year to organize exhibitions as also events such as artist talks, presentations and performances.
Kosmas Nikolaou was born at Lycabetus, Athens in 1984. He studied Fine Arts and Architecture. His practice borrows elements from architecture and other sciences which he combines with historical facts, documents and personal experiences in order to highlight his perspective on public history. His need for cooperation and team building has also made him curate some exhibitions.
Artist talk:
DONNERSTAG, 1. SEPTEMBER 2016, 19 UHR -
Gemischtes Doppel 2016
Gemischtes Doppel ist eine Ausstellungsreihe für intensive Kollisionen junger talentierter KünstlerInnen. Zwei Teams mit unterschiedlichen Skills finden sich zusammen und stehen sich gegenüber. Dialog ist angesagt, der Flirt das letzte Mittel.
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gestundet
Zur ARTCOLOGNE 2016 präsentieren wir die letztjährige Max Ernst - Preisträgerin SOPHIE SCHWEIGHART mit Ihrer Arbeit „GESTUNDET“.
Die junge Hamburger Künstlerin erschafft bühnenartige Rauminstallationen, die geheimnisvoll, traumartig, von einer surrealen Poesie geprägt, in Momenten gar obskur und verschwommen, psychologisch wie kafkaesk anmuten wollen. Theatrale Räume als Darstellungen innerer Seelenleben, Orte von psychischer Intensität und erlebbarer Nähe. Luken, Spione, Schächte oder Spiegel gewähren spärliche Einblicke in einen konstruierten verschlüsselten Kosmos, in dem die Künstlerin selbst in einem ewig andauernden Kreislauf versinkend agiert.
Special: 24. April, 16 UHR, Kafkaeske Räume, Vortrag von Lisa Klosterkötter, in Kooperation mit dem Theater im Bauturm, anschließend gemeinsamer Besuch der Vorstellung „Der Prozess“ von Franz Kafka. Kuratiert von Lisa Klosterkötter und Florian Müller.
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Die Objektgruppen von Tobias Nink irritieren und wirken auf kafkaeske Weise vertraut und fremd zugleich.
Erinnerungsstücke werden geteilt, zersägt, auseinandergenommen und ihrer Funktion beraubt. Neu zusammengesetzt bekommen die Gegenstände eine eigene, neue Gestalt, die auf sensible Weise die Geschichte des Ausgangsmaterielas und deren ursprünglichen Nutzung sichtbar macht.
Tobias Nink (*1985) lebt und arbeitet in Duisburg.
Er hat an der Kunstakademie Düsseldorf unter anderem bei Tony Cragg studiert und 2015 seinen Abschluss bei Richard Deacon gemacht.Es muss nicht immer alles direkt zu erschließen sein und es hat etwas Poetisches, wenn es sich der rationalen Welt entzieht. Das ist auch eine Qualität von Skulptur. Ein Möbel, in seiner Funktion als Möbel, ist für mich nicht interessant. Formal ist vielleicht Gefüge oder Färbung interessant, aber in erster Linie ist es das Objekt einer bildhauerischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Auch ein sentimentaler Wert oder die Herkunft steht dabei nicht im Vordergrund. Das Versiegeln und Verkleben, wie das Zerschneiden befreit sie davon, zwar als brutaler, doch auch präziser Akt. Die Arbeit, die am Ende des Prozesses entsteht, ist nicht mehr das was es mal war. Sie trägt noch die Merkmale Ihres Ursprungs, jedoch sind diese in ihrer Funktion obsolet, es ist nicht mehr zu gebrauchen und wird zum autonomen Gegenstand, dem man durchaus eine Persönlichkeit und einen Charakter zusprechen kann. Es ist ein seltsam autonomes Individuum, das da in der gewohnten Wahrnehmungswelt aufgetaucht ist. Es erscheint merkwürdig vertraut, aber ist doch losgelöst aus dem Kontext des Normalen. Diese Andersartigkeit ist nicht klar zu erfassen. Individuell, nicht durch einen erkennbaren Funktionszusammenhang, sondern eigenständig. Es bedarf nicht mehr des Nutzers oder eines Nutzens und entzieht sich ohne Rechtfertigung der rationellen Welt, aus der es stammte.
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hubblebubble
Für die Ausstellung "hubblebubble" wird Julia Gruner eine Installation eigens für den Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit schaffen. Darin hinterfragt sie die scheinbare Objektivität von Ausstellungsräumen und erforscht spielerisch deren Verhältnis zum ausgestellten Kunstwerk.
Kuratiert von Constanze Zawadzky und Florian MüllerJulia Gruner (*1984) lebt und arbeitet in Köln.
2015 hat die Künstlerin ihren Abschluss bei Katharina Grosse an der Kunstakademie Düsseldorf gemacht.
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Alea iacta est.
Die fotografischen Arbeiten Shigeru Takatos zeugen von der Bemühung des Menschen, sich seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bewahren. Verborgene Objekte und Schichten werden freigestellt und für die Zukunft gesichert. Atommüll wird gesichert vergraben, um seine gegenwärtige Gefahr zu bannen. Samen aussterbender Pflanzen werden geschützt eingelagert, um ihre Zukunft zu sichern. Gegenwärtig Neues wird über Nachrichtenstudios kanalisiert verteilt und geschichtlich archiviert.
Diesem Handeln stehen in anderen Werken archaische Landschaften und Ereignisse gegenüber, die ohne Zutun des Menschen existieren und passieren und sich zumindest im Moment noch scheinbar außerhalb der menschlichen Kontrolle befinden.
In diesem Kontrast wird die Beziehung des Menschen zu seinen allgegenwärtigen Umgebungsbedingungen spürbar. Zeit und Raum schreiten voran und breiten sich aus, Kräfte im Erdinnern bahnen sich ihren Weg, der Mensch wird ins Jetzt und Hier hinein geworfen und sucht seine Position dazu.
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ARTIST IN RESIDENCE 2015
Wir freuen uns über den internationalen Gast zur zweiten Summer Residency in unserem Ausstellungsraum.
Die Kopenhagener Künstlerin Elisabeth Molin wird vom 15. August bis 15. September 2015 in Kalk leben und arbeiten und gegen Ende Ihrer Residency ihr Werk in der Trimbornstrasse ausstellen.
Molin studierte am Royal College of Art in London Fotografie (MA). Ihre Videoarbeiten und Performances waren in LA, NY, London, Paris, Rom, St. Petersburg, Kopenhagen, Edinburgh und Manchester zu sehen. Sie arbeitete unter anderem mit Marina Abromovich, (512 Hours, Serpentine Gallery, UK) und Lyndsey Peisinger (Serpentine Gallery, UK).
Hier in Köln-Kalk wird sie sich mit ihrem Projektvorschlag „Sleep“ beschäftigen.
21. August 2015, 19 Uhr: Artist talk
Molin wird bei Käse und Wein einen Überblick über Ihr Werk geben und im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Ihr Residence-Projekt sprechen. -
Wo treffen sich Kunst und Kochen?
Edi Danartono hat Exhibition Design studiert und ist derzeit Student der Klasse Tobias Rehberger an der Städelschule in Frankfurt. Ausgehend von der Frage nach der Entwicklung des Menschen innerhalb zunehmender virtueller und digitaler Möglichkeiten, beschäftigt er sich mit instinktiver und non-verbaler Kommunikation innerhalb von Gesten, Farben, Mustern und Symbolen.Felix Bröcker ist ausgebildeter Koch und studiert zur Zeit ebenfalls an der Städelschule im Studiengang Kuratieren und Kritik. Seine kulinarische Kompetenz basiert auf jahrelanger Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie und einem Studium der Filmwissenschaft und Philosophie und seiner Tätigkeit als Hilfswissenschaftler im Max-Planck-Institut Mainz, bei Prof. Dr. Thomas Vilgis.
Wo treffen sich Kunst und Kochen? L'art pour l'eat? Assemblage? Oder doch nur Gado Gado?
Zum Besuch der Vernissage bitten wir um ein Speisegeld von 5 Euro. -
GEMISCHTES DOPPEL 2015
Gemischtes Doppel ist eine Ausstellungsreihe für intensive Kollisionen junger talentierter KünstlerInnen. Zwei Teams mit unterschiedlichen Skills finden sich zusammen und stehen sich gegenüber. Dialog ist angesagt, der Flirt das letzte Mittel.
Die jeweiligen Präsentationen treten gegeneinander an. Ob dabei ein Dialog entsteht oder eine harte Konfrontation ist den Künstlern überlassen. Die Kuratoren stecken dabei das Spielfeld ab und bringen die vier Künstler in gemischten Teams in Position.
Bild: Ausschnitt aus 'I Due Superpiedi Quasi Piatti' (1977)
Kuratiert von Constanze Zawadzky und Florian Müller
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In der Installation „Loop“ transferiert Brauckmann ein Schwimmbecken in den Ausstellungsraum. Vom in den Pool ragenden Sprungbrett scheint gerade jemand abgesprungen zu sein.
Brauckmann spielt mit der Wahrnehmung und der Alltagserfahrung des Betrachters und führt diese ad absurdum. „Loop“ irritiert, verunsichert und setzt Gesetze von Ursache und Wirkung außer Kraft.Poolparty zur ArtCologne: Freitag, 17.04. 19 Uhr
Öffnungszeiten zur ArtCologne:
Do. 16.4. - So. 19.4. 12-18 UhrJulius Brauckmann
Brauckmann arbeitet in verschiedensten Medien: Fotographie, Video, Skulptur, Installation. Seine Arbeiten sind oft tautologisch angeordnet, System- und Selbstreferenziell. Darüber hinaus besitzen sie immer auch Humor, Ironie und Poesie.
Brauckmann ist 1986 in Krefeld geboren. Er hat an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg sowei bei Prof. Johannes Wohnseifer, Prof. Mischa Kuball und Prof. Beate Gütschow an der Kunsthochschule für Medien Köln studiert.Ausstellungen:
2015
Are you Series?, Gruppenausstellung, Sammlung Philara UG, Düsseldorf European Media Art Festival, Osnabrück
Gruppenausstellung, Seoul, Korea
VIDEONALE Parcours, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn2014
Kunstfilmtage Düsseldorf
Marianne-Brandt-Wettbewerb, Neue Schule für Fotografie Berlin In Rainbows, Plattform Junge Kunst, Essen
zweiundzwanzig minus eins, Wirtschaftsministerium NRW, Düsseldorf Eden Was Never So Close, Art Cologne2013
velada de santa lucia /Maracaibo, Venezuela Marianne-Brandt-Wettbewerb, Industriemuseum Chemnitz2011
Große Kunstausstellung, Haus der Kunst München -
NAKED PRESENCE
„ (...) „Der Herstellungsprozess ist sichtbar und spürbar als spannungsgeladen und schnell, einfach, spielerisch, spontan. Ihre Objekte wirken gebastelt, provisorisch und improvisiert. Jedes ist ein Unikat und nicht reproduzierbar, es ist ephemer, als wäre ein Moment nur festgestellt und nur für kurze Zeit. Was man sieht, ist Bricolage, die Abfall und Weggeworfenes zum Spielzeug und Wertstoff macht. Alles ist Oberfläche an diesen Objekten, nackte Präsenz, transparent und konkret, ist echt, verletzlich. Die Skulpturen sind zart, mit einem Schubs kann man sie zerstören. Doch ihrer Fragilität nicht zum Trotz, sondern tatsächlich gerade durch sie strahlen sie eine Stabilität aus, die intrinsisch ist und eine Kraft. Sie kommt aus ihrer Individualität, ihrer Unteilbarkeit im skulpturalen, materiellen und ideellen, Sinn. Nicht von ungefähr tun sich Assoziationen zum Menschen auf – jedes Objekt scheint eine eigene Persönlichkeit und lebendig zu sein. Das kommt aus seiner Gestalt, aus der Geschlossenheit seiner Form, in der alles Entscheidung, aus Ratio wie auch aus Intuition, und nichts dem Zufall überlassen ist. (...)“
Text: Susanne Schulte (Auszug aus der Laudatio zum GWK-Förderpreis Kunst 2011)KRISTINA BERNING
Kristina Berning ist in Münster geboren und hat an der Kunstakademie in Münster und am National College of Art and Design in Dublin studiert.
2014 erhielt sie den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst.Die Ausstellung wird gefördert von der Kunststiftung NRW.
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DER KING STIRBT SELTEN
Wir freuen uns mit der Ausstellung »Der King stirbt selten« von Daniel Stubenvoll das Ausstellungsjahr 2015 zu eröffnen:
Daniel Stubenvoll lebt noch bis April 2016 in einem Bungalow in Darmstadt und erhält für zwei Jahre das „Charlotte-Prinz-Stipendium der Wissenschaftsstadt Darmstadt". Vorher war er Meisterschüler bei Johanna Schaffer im Bereich Theorie und Praxis der visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Dort hat er im April 2013 seinen künstlerischen Abschluss bei Bernhard Prinz und Florian Slotawa mit der Arbeit „Saubere Arbeit (Teil 1 und Teil 2)“ gemacht. Er konnte damit den Wettbewerb „Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie 2013/14“ und den „Robert-Völker-Preis" der Stadt Kassel gewinnen.
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TIE-UP
Speziell für den Ausstellungsraum des Büros entwickelt Kathrin Rabenort "tie-up" eine raumspezifische Arbeit, die sich konkret auf die Architektur des Raumes bezieht:
In der Installation für das „Büro für Brauchbarkeit“ habe ich mich sowohl von den Assoziationen zu dem Wort „Büro“ als auch von der besonderen Architektur des Ausstellungsraumes leiten lassen.
Der Raum ist rechteckig, klar strukturiert, durch die Fenster blicken die Besucher auf die belebte, multikulturelle Trimbornstraße. Auffallend sind auch die Stuckornamente der Decke. Ein starker Kontrast zu der Vorstellung eines Büros, mit seiner Ordnung und Struktur.Büro
Das Wort Büro leitet sich aus dem französischen bureau ab und wurde im 17./18.Jhd. als Bezeichnung für Amtszimmer eingeführt. Das ursprüngliche altfranzösische bure bzw. burel bezeichnete einen „groben Wollstoff“, wie er zum Beziehen von Schreibtischen verwendet wurde. Die Bedeutungsentwicklung verläuft von Tuch über „mit Tuch gedeckter Tisch“ zu „Schreibtisch“ und schließlich zu „Raum mit Schreibtisch, Schreibstube, Amtszimmer“. Voraus liegt ein etymologisch undurchsichtiges Substantiv vom Lateinischen „burra“ für „zottiges Gewand, Wolle“.
(aus De Gryter / Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache und Duden/ Das Herkunftswörterbuch)Das heutige Großraumbüro integriert laut Peter Brunner die Entpersonalisierung des Arbeitsplatzes und erreicht, dass sich die Mitarbeiter an die Unternehmenslogik anpassen. Teil der Standardisierung sind auch die Büromöbel und ich würde Bürokleidung hinzufügen. Das was dem menschlichen Körper direkt auf der Haut liegt, ihn nach außen in die Gesellschaft hineinträgt sowie die vestimentäre Bedeutung von Kleidung/Bekleidung interessieren mich.
Der Büromensch
Auch über die Kleidung visualisiert sich Zugehörigkeit, Abgrenzung, hierarchische Struktur innerhalb des Systems „Büro“. Spricht die Uniform eine einheitliche Sprache, ist der Arbeitsdress in seiner Codierung nicht weniger eindeutig.
Individuell unterschiedlich, spiegelt er doch die wiederkehrenden Arbeiten und seriellen Bürostrukturen. Diese nehme ich in meiner Installation auf.
Aus dem Komplex des Büroanzugs entnehme ich ein modifiziertes „Hosenbein“ als Element. In dessen Vervielfältigung ergibt sich eine Absurdität, die Elemente verselbstständigen sich und werden zu Zeichen.Zu einem Band verbunden nimmt der Hosenstoff formale Bezüge zu den Stuckelementen und den Raumgeometrien auf. Die materielle Struktur ist verspannt, doch der flexible, weiche Stoff führt ein Eigenleben.
Ergänzt wird die Installation durch eine Serie von stofflichen Wandobjekten mit integrierten Gips- und Zementgüssen. Auch hier stand Bürokleidung als Ausgangsmaterial. Krawatten und Oberhemden habe ich dekonstruiert und aus den Grundformen neue Objekte in Assoziation zu menschlichen und tierischen Körperteilen entwickelt.Kathrin Rabenort
Kathrin Rabenort entwickelt Objekte und Skulpturen. Nahe am Alltagsmaterial Stoff assoziieren ihre Arbeiten den menschlichen Körper und die Kleidung, die ihn umgibt. Weitere Materialien, wie Materialgüsse, Fotografien, Wandzeichungen und auditive Elemente integriert sie zu raumfüllenden Installationen.
Rabenort studierte freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel und besitzt einen MA des Fine Art Goldsmith College in London. Sie erhielt ein Jahresstipendium in Amsterdam und vom DAAD London, Arbeitsstipendien der Hansestadt Rostock und des Landes Sachsenanhalt. Neben nationalen und internationalen Ausstellungen, lehrt sie an Universitäten und Fachhochschulen sowie an Museen.Gedicht zur Eröffnung und Vorstellung der Arbeit von Kathrin Rabenort, geschrieben und vorgetragen von Jan Ilsemann:
Rabenort Orten Rab RinKat Enrabort in TrimbornRübo
Ja Rübo Keitbarbrauch in Gremberg Ja Kalk gremberg
Trimborn
im Büro der Keitbarbrauch hier Katrin Rabenort im Rübo Barbrauchkeit
So, So Rinkat Keitbarbrauch
Die Stoffe tie up von Katrin Rabenort
Die Rabenstoffe ort up tie
Ja, tie up Stoffort Rabentie
Stoffenort Rabe im Rübo Keitbarbrauch
Toll toll, Ja, Ja Design Rübo Keitbrauchbar
Rabenkort mit Stoffen ccut
cut Kort StofF rin Raben
Ja gut genäht Stoffenkort Raben rin cut
Raben näht kort rin cut gut
schön weich
JA, genäht kort raben cut ganz weich
Gut Rabenkurt
Raben nähen Stoff Gefieder Kurt
GefiederRaben rin kat Stoffladungen
Hier Stoff tie up keitbarbrauch in Raben rin
Cut Cut cut cut cut rin Stoff benra
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Experimentelle Notationen, autogenerative Klangkompositionen und deren multimediale Transitionen von Tobias Hagedorn im Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit.
0/1 (4-Kanal-Installation mit Video) von Tobias Hagedorn
In seiner Installation 0/1 schafft Tobias Hagedorn eine Welt, die unabhängig von musikalischer Tradition besteht. Sie basiert allein auf einer inneren Logik. Ausgangspunkt ist die im Computer verwendete Struktur 0 oder 1, Strom oder kein Strom, an oder aus, schwarz oder weiss. Die zugrundeliegenden Entscheidungen steuert ein Zufallsgenerator.
Sie werden auf andere musikalische Parameter übertragen: hoch und tief, laut und leise, lang und kurz. Einige klangliche Parameter sind miteinander gekoppelt und schalten sich gleichzeitig um, andere sind eigenständig. Das Video visualisiert die ständig variierenden Entscheidungen. Sie wechseln innerhalb einer Zeiteinheit oder nicht, und wenn sie wechseln, dann wechseln sie regelmäßig oder unregelmäßig. Dieses Prinzip schraubt sich rekursiv in immer größere Zeitabschnitte. Durch diese Technik läuft die Musik ins Unendliche, sie setzt sich permanent fort.
Die Komplexität der gekoppelten Parameter lässt eine akustische Oberfläche entstehen, die schroffe Brüche sowie abrupte Rhythmen enthält. Sie setzt sich bewusst von einer aufgesetzten Musikalität ab, indem sie auf stufenlose Dynamik verzichtet. Musikalische Spannung entsteht immer dann, wenn sich die einzelnen Wechsel beschleunigen und den Rezipienten mitnehmen, bevor wieder ein unmittelbarer Halt entsteht. Die optische Strenge durch schwarze und weiße Kästchen transformiert das Akustische ins Video. So lässt sich deutlich das zugrundeliegende Substrat spüren.
Die Installation reduziert sich auf das Wesentliche. Sie legt eine logische Struktur zugrunde, die vom Kern bis zur Oberfläche gleichbleibt. Sie verzichtet auf jegliche Zusätze, bedient reine Sinustongemische und eine nackte geometrische Figur. Strukturen, die sich einander bedingen, sind von je her Gegenstand musikalischer Komposition, im 20. Jahrhundert vor allem in den Reihen von Anton Webern oder Karlheinz Stockhausen.
Hagedorn verwendet als Ausgangsmaterial nicht mehr als eine einfache zugrundeliegende Zelle. Die schlichte Unterteilung in 0 und 1 hat keine Eigencharakteristik. Die Musik wird bedingungslos abstrakt. Ihr logisches Spiel ähnelt der Strenge von Fraktalen, der zeitlosen Logik der Mathematik und führt zu einer eigenen Poesie. Die Installation fasziniert durch den sich ständig auf neue Art manifestierenden Zusammenhang, der in seiner Strenge zu poetischer Schönheit findet.
Dominik Susteck
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Artist in Residence 2014
MIND BODY SPIRIT MISC: The graphic design studio ZUT ALORS! based in New York City will pretend to be artists:
Vom 1.6. - 23.6.2014 haben Brendan und Frank aus New York City im Ausstellungsraum jeden Tag ein Poster gestaltet, gedruckt und aufgehängt sowie mit personal Trainer Erkan in öffentlichen Trainingseinheiten ihre Körper gestaltet und bearbeitet.
Dokumentation der Poster und Trainingseinheiten sowie die kulturellen Eindrücke der beiden finden Sie unter:
http://zutalorsinc.com/ -
Skulptur von Bernd A. Hartwig zum Thema Tabu.
Der Anblick von fremden Haaren löst zugleich Faszination und Ekel aus. Die Installation „Haare“ spielt mit diesen widersprüchlichen Gefühlen und führt die Betrachter an ihre persönlichen Tabu-Begriffe heran. Die Ausstellung ist eine Symbiose aus Installation, städtischer Intervention und sozialer Plastik. Über einen Zeitraum von vier Wochen werden bei Köln-Kalker Friseuren Haare gesammelt. Im sterilen „White Cube“ des Ausstellungsraums des Büro für Brauchbarkeit entsteht daraus eine Skulptur, ein Haar-Gebirge. Die Zurschaustellung und Vermischung der Haare überschreitet Grenzen von Intimität und Nähe.Die Ausstellung findet im Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit in der Trimbornstr. 7 statt. HAARE ist eine Kooperation mit dem Sommerblut - Festival für Multipolarkultur 2014.
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Fotografische Raum-Modelle, illusionistische oder real-existierende Räume von Florian Schmitt
Öffnung zur Art Cologne, Sa+So, 12.+13. April, 12-18
Bei einigen Arbeiten Florian Schmitts lassen sich plastische Formen, wie Möbel oder Alltagsmaterialen ausmachen, welche sich als Bezugs- und Referenzpunkte zu unserer Wirklichkeit verstehen. Der ursprüngliche Charakter des Ausgangsmaterials wird mit Hilfe der Fotografie in neue Zusammenhänge gebracht und somit in eine andere Ebene transferiert. Nicht nur vom dreidimensionalen Raum in die zweidimensionale Fläche – Faktum und Fiktion, werden bei genauem Wahrnehmen entlarvt. Aus harmonischen Bildkompositionen mit abgestimmten Form- und Farbverwandtschaften, die räumliche Situationen öffnen und Aus-, Durch- und Einblicke zulassen, werden Spiegel, Pappe, Papier und Folie. Die temporären Interventionen im öffentlichen Raum sind, ähnlich der fotografischen Modelle, durch Reaktionen auf eine bestimmte Situation gekennzeichnet. Die Suche nach dem geeigneten Ort findet im urbanen Kontext statt und setzt sich mit Orten des öffentlichen Lebens auseinander. Räumen, wie zum Beispiel denen des ÖPNVs, wird in ihrer Alltäglichkeit oftmals keine besondere Beachtung geschenkt, da sie in erster Linie der alltäglichen Funktionalität dienen. Das „Bewusst-Werden-Lassen“ urbaner Lebenswelten und die Interpretation im Kontext des künstlerischen Vokabulars, bildenden Ausgangspunkt dieser ephemeren Erscheinungen.
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"Und daß ich so viel bezeuge, ist mir noch nicht genug. Es lohnt sich auf der Erde zu leben: ein Tag, ein Fest mit Z. lehrte mich die Erde lieben.
›War das – das Leben?‹ will ich zum Tode sprechen. ›Wohlan! Noch einmal!‹"
Objekte, Installationen, Malerei und Video von Dominik Sartor im Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit
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Lithografien und Radierungen von Jasper Hoovers (NL)
‘The visual nature of dreams is generally highly phantasmagoric; that is different locations and objects continuously blend into each other. The visuals (including locations, characters/people, objects/artifacts) are generally reflective of a person’s memories and experiences, but often take on highly exaggerated and bizarre forms.’This is the keysentence Jasper Hoover works. He makes a translation from structures one can find in dreamprocesses to a visual language. He realizes his images by Lithography. By using different layers in one image he connects to the conceptual content, both form and content. Possible themes are for instance: transformation, phantasmagorie, free association, the lack of logic, the narrative, memories, shapeshifting, different realities, the unconscious and the ‘uncanny’ (familiar and foreign at the same time).
The proces of his work is not about searching for the meaning of the content of the different images but about using the structures that are specific for dreams as a drawing- and paintingtool. Important is that his imagery is found in the grey area of searching but not finding the final concept. His imagery is in that sense vague, could lead to new meanings and is ambiguous. There is never one single content present. -
FUR YOUR EYES ONLY
4 ausgewählte interaktive Werke von //////////fur//// vor ihrer Osteuropareise
Unsere hauseigene Künstlergruppe //////////fur//// bereitet sich momentan mit Spitzenpraktikant Dimitri "Timmy" Steinel auf eine große Ausstellungsreihe "Spieltrieb" in Osteuropa vor. Manche Werke wurden aus dem Depot geholt und überarbeitet, andere wurden speziell für diese im Herbst beginnende Osteuropatournee konzipiert und realisiert.In einer Preview Ausstellung in unserem Ausstellungsraum in Köln-Kalk werden 3 Werke dieser Ausstellung gezeigt:
the ////furer////: bis zu 7 Reden der skrupelosesten Diktatoren, wichtigsten Politiker und beliebtesten Anführer der Weltgeschichte werden von einer Holzpuppe rezitiert.
Snake Pit (mehr Infos siehe unten): 2 Spieler diktieren in der Neuinterpretation dieses Spieleklassikers die Richtung der beiden Schlangen über vier Bodenschalter. Achtung: Chaos!
His Master's Voice: remastered Version der gesangsgesteuerten Kugelroboter.
Die Ausstellung "SPIELTRIEB" des Goethe-Instituts Krakau zeigt Werke von /////////fur////.
Von September 2013 bis 2016 tourt die Ausstellungsreihe in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen durch folgende Städte in Osteuropa:21.10. - 23.11.2013 Galerija Vžigalica in Ljubljana, Slovenien
04.09. - 05.10.2014 Bunkier Sztuki in Krakau, Polen
03.09. - 04.10.2015 DIG Gallery in Kosice, Slowakei
19.03. - 17.05.2015 Ludwig Museum in Budapest, Ungarn
23.10. -22.11.2015 Estnisches Architekturmuseum in Tallinn, EstlandTermine und Orte in Prag, Budapest und weiteren Städten werden noch bekannt gegeben.
SNAKEPIT
Snake, der Video Game Klassiker aus der Kreidezeit der Computerspiele, treuer Wegbegleiter auf Nokia Mobiltelefonen und trostlosen MS-DOS office punk PCs wird von //////////fur//// als real world 2 player game neu interpretiert. Wie im Original gilt es die eigene Schlange geschickt über das Spielfeld zu steuern, ohne sich in den eigenen oder in den gegnerischen Schwanz zu beißen. Das Setup besteht aus einer großformatigen Bodenprojektion, an dessen vier Außenkanten verteilt 4 gelbe und 4 rote Fußtaster montiert sind. Durch Treten auf eben diese Taster steuern die Spieler die Richtung der Schlange. Was am Anfang noch als gemächliches Spielchen beginnt, steigert sich im Laufe des Spiels zu einem wilden, Action geladenem jump and run game, bei dem körperliche Koordinationsfähigkeit sowie geistige Frische gefordert sind. Kreuzen sich die Laufwege der Kontrahenten zunächst nur zufällig, gewinnt das Spiel im weiteren Verlauf durch kleine Unsportlichkeiten wie absichtliches Beinstellen oder Schubsen zusätzlich an Attraktion. -
IN-STALL-ATION
Die In-STALL-ation in unserem Ausstellungsraum in der Trimbornstraße.
Schalten Sie online das Licht in unserer minimalistischen Krippe im Ausstellungsraum an und betrachten Sie über die Webcam das Ergebnis oder laufen Sie in der Trimbornstraße 7 vorbei, betrachten Sie In-STALL-ation vor Ort und schalten das Licht über Ihr Smartphone aus, wenn Sie fertig sind:
Licht an / aus (Funktion nach dem 6.1.2014 leider deaktiviert)
Besonders lustig am 20.12 ab 19 Uhr, wenn alle aus dem Büro für Brauchbarkeit unter der Stalllampe im Stroh dinieren und feiern.
Danach schalten Sie bitte ihre smarten Geräte aus und geniessen die Weihnachtstage:FRÖHLICHE WEIHNACHTEN
Ihr Büro für Brauchbarkeit
(Idee: Bernd Hartwig, Realisierung: //////fur////)
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Remagen thematisiert eine oberflächliche und generierte Fröhlichkeit, die durch die medialen Einflüsse unserer Zeit in unsere Gesellschaft gelangt ist. Die Traurigkeit, die Einsamkeit aber auch das Allgegenwärtige der Medien wird mit klassischer Technik in schreienden Farben und doch düster anmutend dargestellt.
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BEYOND PLASTIC
Beyond Plastic ist ein Mixtape im Buch-Format von Alex Ketzer über Musiker und Vinyl-Labels, die mit Herzblut und Leidenschaft Musik auf »schwarzes Gold« pressen. Eine Reise vom Klangerzeuger bis zum Presswerk und darüber hinaus.
Mit Interviews, Beiträgen und Fotostrecken von 60Hertz, Smallville, Liebe*Detail, Pingipung, Acker Records, Fusion Festival, Decks.de, De:Bug Magazin, Giegling, Brothers in Love, Dubplates & Mastering, Aim Vinyl, Fauxpas Musik, Oye Records, Ortloff, Kann, Rand Muzik, Uncanny Valley, Freude am Tanzen und Workshop.
Druckbögen / Fotografien / O-Töne
im Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit.- Oktober — 15. November 2013 Freitags und Samstags, 12 — 18 Uhr
Vernissage am Freitag, 25. Oktober, 18:00 Uhr
Finissage am Samstag, 15. November, 18:00 UhrMehr Informationen / More details
http://salon.io/beyondplastic/bplgif1 -
Soloperformance und Videoscreening von David Pollmann am Freitag, 18. Oktober 2013, 20 Uhr im Ausstellungsraum des Büro für Brauchbarkeit
kuratiert von Florian Müllerspectators only
Videoscreening von David Pollmann in den Schaufenstern des Ausstellungsraumes- – 20. Oktober 2013, täglich von 19 – 7 Uhr
kuratiert von Florian Müller
- – 20. Oktober 2013, täglich von 19 – 7 Uhr
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WHEN THE WALLS START BREATHING
Eine Installation von Daphné Keramidas
Ortega y Gasset said once that, “the earth being a field without limits, mankind had to delimit a portion of this field in order to release itself from it. Mankind erected walls to determine a portion of earth, creating thus a closed and finite space.”
With walls, a new reality appeared, as walls are a boundary per se. Dividing, isolating and segregating, walls allow us at the same time to perceive space for what it is.Clouds are images that constantly reform and recreate themselves.
They are able to cross the borders between the imaginary world of children and the adults fear of environmental pollution, just as they cross any country borders without being controlled.
They are the negation of frontiers, just like dreams are too.
They are the image of total freedom.kuratiert von Florian Müller
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beachlife
Die Ausstellung zeigt Fotografien von Bunkern des Atlantikwalls von 2011-2013 sowie Laserprints von Diapositiven seines Vaters aus den Siebzigern und Achtzigern:
beachlife
Fotografien von Arne Rawe